GameSpot.com hat ein Interview mit Josh Mosqueira, Lead Designer bei Relic, über Opposing Fronts geführt, in dem Josh einige neue Details bezüglich des im Herbst erscheinenden Standalone Addon preis gibt.
SCREENSHOTS AUF
http://coh.esgnserver.de/?w=news&action=detail&id=58&t=1
Die Informationen zusammengefasst.
* OF führt die „Geschichte“ von CoH weiter.
* Obwohl man OF ohne CoH spielen kann, ist es vom Vorteil beide Spiele zu besitzen (in Form von freischaltbaren Inhalten, mehr Maps und mehr Online Optionen.
* Es gibt insgesamt zwei große SP-Kampagnen mit insgesamt 17 Missionen (15 bei CoH).
* Die Panzer Elite (Deutsche) ist eine sehr feuerkräftige, mobile Armee mit kleineren Eliteeinheiten.
* Die Briten setzen eher auf eine sehr starke Verteidigung.
* In der britischen Kampagne spielt man das 3rd Battalion der Briten, die in Caen der SS gegenüberstehen. In der Kampagne erlebt man auch eine der größten Panzerschlachten des zweiten Weltkrieges nachspielt.
* Bei der Operation Market Garden spielt man die Deutschen und kämpft gg. die Alliierten Invasionstruppen.
* Die Wegfindung der Panzer bzw. der motorisierten Einheiten wurde verbessert.
* Die Missionen bei denen man einen Ort erst einnimmt und in der nächsten Mission wieder verteidigt, werden ein Schwerpunkt von OF.
* Auch die Ziele, die man in einer Mission erfüllt, bzw. nicht erfüllt können sich auf spätere Missionen auswirken.
* Regen wirkt sich auf die Geschwindigkeit und Bewegung von Fahrzeugen aus.
* Auch bei CoH wird das Wetter per Patch nachgereicht.
* Mit OF kann man auch endlich Ranked Games mit seinen Freunden spielen.
* Es wird einen Zuschauermodus geben.
* Die Aufzeichnung der Stats wird verbessert.
* Entgegen anderer Spiele können Spieler, die nur OF besitzen auch gegen CoH Spieler spielen (aber nicht die Fraktionen benutzen) und CoH Spieler können gegen OF Spieler spielen, auch wenn sie OF nicht besitzen.
Besonders die Funktionen, dass man mit seinen Freunden endlich Ranked Games spielen kann und dass es einen Zuschauermodus geben wird, könnte dafür sorgen, dass CoH im Multiplayer weiter voran gebracht wird und auch von mehr Leuten gespielt wird.
Achsenmächte
* Luftwaffe: Fallschirmjäger, Flugabwehrkanonen, He 129 Panzerknacker etc.
* Panzerjäger: Königstiger, Jagdpanther, Jagdpanzer Hetzer etc.
* "Verbrannte Erde": Möglichkeiten, den Gegner am Passieren zu hindern; Umgebungsangepasste Verteidigungslinien etc.
Alliierte
* "Royal Canadian Artillery": Artilleriebasierte Kampftechniken (z.B. M7 Priest) etc.
* "Royal Commandos": Spezialkampftruppen (z.B. SAS), leichte Panzer, Luftlandepanzer Tetrarch etc.
* "Royal Engineers": Pioniere mit Spezialfähigkeiten, Churchill- Panzer (+ Flammenwerfer/ + 290mm Mörser), Verteidigungsbauten
All das oben genannte, die überarbeitete Engine und das Wettersystem, das sich direkt auf die Spielweise auswirken wird, ergeben einen abgerundeten Eindruck.
Wer auf ein neues Setting wie Osteuropa oder Nordafrika gehofft hat, dürfte enttäuscht werden: Der Entwickler bleibt zumindest vorerst dem Westeuropa-Szenario treu. Allerdings wird der Spieler dieses Mal britische und kanadische Truppen begleiten, die an anderen Strandabschnitten anlandeten und sich daran machten, die französische Stadt Caen zu erobern.
Im Gegensatz zu den US-Streitkräften können die Briten und Kanadier stärker in der Defensive punkten. Beispielsweise werden Fußsoldaten sich wachsamer bewegen, sobald man sie in feindliches Gebiet schickt. Dabei sind sie langsamer, können dafür aber schneller und effizienter das Feuer erwidern.
Auch können sie sich besser gegen Bombardements schützen - die neuen Parteien einfach aus der Ferne mit Artillerie zu beschießen dürfte somit nicht ausreichen. Techtree und Aufbau sollen weniger statisch sein als bei den schon aus dem Original bekannten Parteien. So ist das Hauptquartier nicht zwingend an den Startort gebunden, bei den Engländern wird es auch möglich sein, die Zelte woanders aufzuschlagen und die Produktionsgebäude zu streuen.
Das so eine Vorgehensweise auch Risiken birgt - Ausfall der Produktion während des Umzugs sowie leichtere Angreifbarkeit -, versteht sich von selbst. Dafür steigern die mobilen Gebäude aber auch das Einkommen der jeweiligen Ressource, die man in jenem Abschnitt erhält.
Im Vorgänger hatten viele Spieler vor allem jene Missionen gelobt, in denen man bereits eroberte Bereiche plötzlich gegen Gegenangriffe sichern musste. Solch persistente Elemente wird man in Opposing Fronts noch ausbauen. So wird man beispielsweise einen eroberten Hügel verteidigen müssen und sich vermutlich über die fehlenden, weil in der Vormission vom Spieler selbst zerstörten Deckungsmöglichkeiten ärgern.
Atmosphärisch will man mit dynamischen Tageszeitwechsel sowie Wetterbedingungen wie Stürmen glänzen. Regen soll beispielweise einige Fahrzeuge verlangsamen, dafür aber Infantrie bessere Tarnmöglichkeiten geben. Dieses Feature soll übrigens auch bei den originalen MP-Karten von CoH ermöglicht werden.
Neu auf Seiten der Achsenmächte ist die Panzer Elite. Deren Stärken liegen verglichen zu den Briten auf schneller, massiver Offensive. Zwar haben sie weniger Defensivoptionen (Sandsäcke etc.) als Wehrmacht und Allierte, dafür steht dem Spieler eine größere Auswahl an Fahrzeugen zur Verfügung. Fallschirmtruppen können hinter den feindlichen Linien abspringen - diese seien ziemlich gefährlich, können dafür aber nicht soviel einstecken.
Die Deutschen stehen übrigens im Mittelpunkt der zweiten Kampagne - ein Vorhaben das Relic schon länger auf dem Plan hatte. Der Spieler übernimmt in dieser die Rolle der Wehrmacht, die sich gegen die vorrückenden allierten Kräfte verteidigen muss. Der Feldzug steht im Zeichen der berühmten Operation Market Garden, bei der es den Allierten in darum ging, in einer großangelegten Offensivaktion wichtige strategische Punkte wie Brücken zu sichern. Dabei wird man nicht nur in städtischen Gebieten kämpfen, auch der eine oder andere Waldabschnitt dürfte dabei sein.
Derzeit spiele man, so Relic, noch mit der Idee, Multiplayerkarten mit bestimmten Zielstellungen einzubauen. Das konnte beispielsweise so aussehen, dass der Spieler zwei Brücken erobern und für eine bestimmte Zeit halten muss, um Verstärkung herbeirufen zu können. Ebenfalls denke man über Last Man Standing als Spielvariante nach. Einen Coop-Modus für die Kampagne wollte man noch nicht völlig abschreiben, allerdings berge dieses Vorhaben diverse technische aber auch spielerische Probleme.
Alle Anzeichen deuten übrigens darauf hin, dass sich Relic danach der Ostfront annehmen wird. Grundsätzlich sei die Serie so angelegt, dass man irgendwann alle Hauptschauplätze des Krieges abgedeckt hat. Was bedeutet, dass irgendwann auch Seestreitkräfte, ohne die ein Pazifikszenario kaum denkbar wäre, vielleicht umgesetzt werden. Luftstreitkräfte, die sich im Gegensatz zu den bereits vorhandenen Spezialwaffen direkt steuern lassen, scheint man aber eher vermeiden zu wollen. Diese würden laut Relic das Gameplay zu stark verändern.
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